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**manager magazin** | Juli 2026 | [Originalartikel](https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tech/kuenstliche-intelligenz-die-neuen-shopping-agenten-bedrohen-sogar-amazon-a-dac26cf6-60f2-4e64-b4fe-5f0a167af090)
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KI-Giganten wie Google und OpenAI revolutionieren die Art, wie wir einkaufen – und bedrohen damit selbst Onlinehändler wie Amazon und Zalando. Andere werden das neue Shopping-Zeitalter nicht überleben.
Google schickt sich an, eines der grundlegenden Bedürfnisse der Menschheit radikal zu verändern: den Konsum. Mit einem Verzeichnis von 60 Milliarden Produkten und neuen KI-Agenten soll Einkaufen künftig wie ein Gespräch mit jemandem wirken, der Geschmack, Budget und Alltag kennt – inklusive automatischem Preisvergleich und Kaufabschluss.
**„Agentic Commerce“ als nächste Schockwelle**
Morgan Stanley erwartet, dass bis 2030 fast die Hälfte der US-Onlinekäufer KI-Agenten nutzen wird – für rund ein Viertel ihrer Käufe. Stationäre Händler, Douglas, Otto, aber auch Zalando und sogar Amazon geraten unter Druck. Retail-Media-Einnahmen, heute Gewinnträger des Onlinehandels, drohen wegzubrechen, wenn Agenten statt Menschen shoppen.
**Zitat Stefan Wenzel**
„Da Zalando in Infrastrukturdiensten denkt, also etwa Marketing- oder Logistikservices anbietet, ist dieses Unternehmen aus deutscher Sicht aktuell am besten aufgestellt.“ — *Stefan Wenzel, Ex-Ebay-Deutschlandchef und Autor des Buches „Agentic Commerce“*
**Universal Commerce Protocol (UCP)**
Google initiiert mit dem Universal Commerce Protocol einen offenen Standard, dem sich u.a. Zalando und Amazon angeschlossen haben. Es soll KI-Agenten Echtzeit-Zugriff auf Bestände und Preise ermöglichen – und definiert damit die Spielregeln des neuen Handels.
Die Billionen-Dollar-Frage ist nicht mehr, ob es zu einem agentenbasierten Handel kommt, sondern wer die Agenten kontrolliert.
*Vollständiger Artikel als PDF oben einsehbar.*