Wie KI-Butler den Onlineeinkauf übernehmen sollen

Der SPIEGEL berichtet über KI-Assistenten beim Onlineeinkauf und zitiert Stefan Wenzel: „Wer von der KI nicht für relevant befunden wird, ist raus aus dem Geschäft.“ Seine Aussage betrifft die Sichtbarkeit von Händlern in KI-gestützten Kaufentscheidungen.

DER SPIEGEL · 23. Juni 2026

Amazon und Google züchten Shopping-Agenten, die autonom in Onlineshops einkaufen sollen. Klassische Händler ziehen nach. Stefan Wenzel im SPIEGEL über die neue Machtfrage im Handel.

DER SPIEGEL berichtet in einer Titelgeschichte über die "Revolution im Onlinehandel": Amazon und Google haben ein Wettrüsten um KI-Shopping-Agenten gestartet, die autonom für Konsumenten einkaufen sollen. Klassische Händler wie Otto und Bergzeit entwickeln eigene Bots, um nicht zu reinen Lieferanten degradiert zu werden.

Stefan Wenzel ordnet im Artikel die strategische Konsequenz für den Handel ein:

> "Sobald KI-Agenten fürs Einkaufen wirklich funktionieren, werden sich Menschen schon aus Bequemlichkeit helfen lassen. Wählt die KI dann passende Produkte aus, müssen Händler sich fragen, wie sie Teil dieser Entscheidung werden. Wer von der KI nicht für relevant befunden wird, findet in diesem Markt nicht mehr statt."

Der Artikel beleuchtet u. a. Amazons "Alexa for Shopping", Googles "Universal Cart", Ottos "Genie"-Assistenten sowie die Klage Amazons gegen Perplexity. McKinsey schätzt, dass Shopping-Agenten bis 2030 bis zu fünf Billionen Dollar E-Commerce-Umsatz abwickeln werden.

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Zum Weiterlesen: Agentic Commerce — Stefan Wenzel

STEFAN WENZEL